31.05.2021

Pfad der Kinderrechte

Mit viel Engagement und Kreativität haben sich Mädchen und Jungen der Klasse 4c mit dem Thema „Kinderrechte“ beschäftigt.

Zehn Stelen mit jeweils einer Erläuterungstafel wurden von ihnen in Rothenuffeln aufgestellt und führen eine rund 150 Meter lange Strecke bis zum Kurpark entlang. Es geht beispielsweise um Privatsphäre, das Recht auf Bildung, ärztliche Versorgung, den freien Zugang zu Medien oder auch um Fürsorge. Die Viertklässler geben bildlich zum Ausdruck, wie sie die jeweiligen Begriffe sehen und entsprechend einordnen.

Jede Stele sieht aus wie ein kleines Verkehrsschild. Eine widmet sich zum Beispiel dem Thema „Schutz vor Gewalt“ und die drei darauf abgebildeten Personen sind sofort klar zuzuordnen. Der große böse Mann mit dem grimmigen Gesichtsausdruck wird vom Polizisten in die Schranken gewiesen. Das Kind steht behütet dahinter.

 

Es ist deutlich geworden, dass die dargestellten Kinderrechte prinzipiell eine Selbstverständlichkeit sind. Zumindest in Deutschland und vergleichbaren Ländern. Während des Projekts ist den Viertklässlern zugleich bewusst geworden, dass es Orte auf der Welt gibt, an denen diese Rechte nicht beachtet werden, beispielsweise das Verbot von Kinderarbeit oder das Recht, Zeit für sich und mit Freunden zu haben.

Die Teilnehmer hatten an dem Projekt viel Spaß. An drei Samstagen im Bürgerhaus hatten sie an dem Workshop zu den zehn wichtigsten Kinderrechten teilgenommen. Ins Leben gerufen hat das Projekt der Hiller Kinder- und Jugendförderer Gerald Marcks, der an unserer Schule auch die Streitschlichter-AG sowie die Jungenprojekttage ausrichtet. Die Veranstaltung wurde zusammen mit dem Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen angeboten. In einem ersten Workshop wurden den Schülerinnen und Schülern die Hintergründe zu den Kinderrechten spielerisch vermittelt. Bei einem dritten Termin sind die Stelen aufgestellt worden.

Wir freuen uns, dass das Projekt demnächst auch in Oberlübbe durchgeführt wird.

(Bilder ©Mindener Tageblatt)